Kopie aus der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ Ausgabe Nr. 45 vom 4. November 2004

HERAUSGEBER ZU FRAGEN DER ZEIT

 

Warum Elternschulen nützlich sind

 

CHRISTA MEVES

 

Was kann man tun, wenn man als Beobachter des Zeitgeschehens erkennt, dass der Trend der Gesellschaft, in der man sich befindet, einem Zug von Lemmingen gleicht, der sich auf den Abgrund zu bewegt? Schweigen, weil klar ist, dass man als Einzelner ohnehin machtlos ist? Sich resignierend mittreiben lassen oder fliehen? Aber, so frage ich weiter, hat nicht auch der Machtlose eine Mitverantwortung für die Zukunft? Und ist da nicht wenigstens Widerstand im Kleinen angebracht, wenn sich schon im Großen nichts ausrichten lässt?

Auf Überlegungen dieser Art ist das Projekt ECCM (Elterncolleg Christa Meves) aus dem Verein VFA (Verantwortung für die Familie e.V.) mit Sitz in Uelzen hervorgegangen. Wenn in Deutschland nun einmal hartnäckig versucht wird die „Lufthoheit des Staates über die Kinderbetten" mit hilfe flächendeckender Einrichtungen von Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Ganztagsschulen zu installieren, obgleich wissenschaftlich einwandfrei erwiesen ist, dass das Erziehen in der Familie (besonders in den ersten Lebensjahren) sehr viel bessere Ergebnisse bringt, und wenn keiner der Mächtigen unseren „Rettungsring" „Mutter als Beruf aufgreift, müssen wirselbst versuchen, jungen Eltern zu ihrem Glück zu verhelfen.

 

So hat unser Verein in diesem Jahr damit begonnen, Leiter bzw. Leiterinnen für Elternschulen auszubilden, die bundesweit in regionalen Gruppen eingerichtet werden sollen. Wir meinen, dass Information auf diesem Sektor dringend nötig ist. Schließlich haben die Ergebnisse der neuen Hirnforschung das psychotherapeutisches Erfahrungswissen darüber bestätigt, wie wichtig die naturgerechte Pflege des Kindes während der Erstphase seiner Hirnentwicklung ist.

 

Dadurch bekommen die Eindrücke des Kindes in seiner ersten Lebenszeit ein ganz besonderes Gewicht. Nicht erst in der Säuglingszeit, sondern schon in der vorgeburtlichen Phase ist das Verhalten der Mütter bedeutsam. Das Wissen darüber ist in unserer denaturierten technisierten Zeit weitgehend verlorengegangen. Neue Information ist unumgänglich geworden.

 

Auch muss zum Beispiel die Eheführung neu gelernt werden, um dem kinderschädlichen Scheidungsboom entgegenzuwirken. Die Eltern müssen sich mithilfe der Hormonforschung neu als die Grundverschiedenen verstehen lernen, um den Kindern harmonische Vorbilder sein zu können. Und wie viel Erziehungsarbeit ist erst als Vorbereitung auf die Pubertät mit all ihren Außengefahren nötig! Zudem ist den Menschen in unserer Zeit neu bewusst geworden, dass die kleinen Wildlinge einer Kultivierung bedürfen, wenn sie nichtausufern sollen.

 

In Frage kommen für diese Aufgabe gestandene Familienmütter und -väter, die in eigener Regie Kinder mindestens schon über die Grundschulzeit hinaus erzogen, eine pädagogische Ausbildung und gleichzeitig einen gesunden Menschenverstand haben. Mit anderen Worten: Sie werden in der Vorbereitungsphase darauf getestet, ob es ihnen gelungen ist, sich von den destruktiven Aspekten des Zeitgeistes freizuhalten. Bedingung ist weiterhin, dass die Aspiranten beziehungsweise Aspirantinnen ihre geistige Basis im christlichen Glauben haben.

 

Mit einer so ausgelesenen Schar ist bereits eine Intensivausbildung erfolgt, so dass in einigen süd- und norddeutschen Regionen im kommenden Jahr die ersten Elterncollegs an den Start gehen werden. In einjährigen Kleingruppen werden dann junge Eltern oder solche, die es werden wollen, für ihr Erziehen ausgebildet, nachdem das Projekt regional bekannt gemacht worden ist.

 

Die Kurse wollen den Eltern durch Information von pädagogischer Erfahrung und neuer neurologischer Erkenntnis die Möglichkeit geben, schwerwiegenden Fehlern aus dem Weg zu gehen, um so die Hoffnung zu mehren, einst das Glück gelungener Erziehung ihrer Kinder zu ernten. Ein Koordinator (es ist Hermann Hartenstein in Taufkirchen / Landkreis Mühldorf am Inn in Oberbayern) hat sich als Anlaufstelle für neue Leiterinnen und Leiter und auch für Seminarteilnehmerinnen und –teilnehmer des Elterncollegs zur Verfügung gestellt.Vor allem soll auf dieser Weise der Versuch gemacht werden, Eltern nicht weiter so allein zu lassen und sie nicht unguten Einflüsterungen auszusetzen.

Die Familie hat sich als unaufgebbar erwiesen. Wenn die Moderne nicht intellektuell weiter abdriften will, sollten wenigstens bemühte wache Eltern eine Chance bekommen, ihrem Nachwuchs zur Entfaltung ihres genetischen Optimums zu verhelfen. Mit einer veralteten Ideologie als Zugpferd lässt sich das jedenfalls nicht bewerkstelligen.

 

Nähere Informationen im Internet unter www.eccm.de; E-Mails an eccm@eccm.de.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Kinder vorbereiten auf das Leben -

 

Wir helfen Ihnen

 

Über uns:

 

Das ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® hilft Kindern zu geben, was sie brauchen: Kraft und Leistungsstärke, Orientierung und Werte. Es ist ein Ansatz, aus langjähriger therapeutischer Erfahrung ebenso zu lernen wie aus pädagogischer Praxis und Wissenschaft.

Dieses Wissen hat Christa Meves in über 120 Büchern weltweit millionenfach publiziert. Sie war bis 2006 Mitherausgeberin des Rheinischen Merkur, Trägerin vieler Preise und Ehrungen. Seit über 40 Jahren verfolgt sie das Geschehen um unsere Kinder. Die Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen ihren vorbeugenden pädagogischen Ansatz. In ihrer psychotherapeutischen Praxis hat sie vielen Kindern und Jugendlichen nachhaltig helfen und Leid lindern können.

Im ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® wird dieses Wissen zusammengeführt. Die Referenten und Kursleiter sind selbst langjährige Eltern. Sie haben ihre Kinder erfolgreich großgezogen. Sie haben eigene Fehler und Erfolge intensiv analysiert. Sie wissen, wovon sie sprechen. Sie wissen, wie man Kinder besser auf das Leben vorbereiten kann.

 

Ausbildung zum Kursleiter des ECCM®

 

Wir bilden neue Referentinnen und Referenten aus, die dann als selbstständige Kursleiterinnen / Kursleiter arbeiten. Wenn es Ihnen Freude macht, mit Eltern und Kindern zu arbeiten und damit unseren Kindern eine bessere Zukunft zu geben, wenden Sie sich bitte an den Koordinator Herrn Hermann Hartenstein: Am Ederberg 16, 84574 Taufkirchen; Tel: 08638-888786; Fax: 03222-3702206; E-Mail: eccm@arcor.de.

Eine Initiative von Verantwortung für die Familie e.V. (VFA)

Albertstr. 14, 29525 Uelzen

 

Spendenkonto:

 

Sparkasse Uelzen

IBAN      DE98 258 501 100 000 055 533

BIC        NOLADE21UEL

 

 

Die Kursinhalte:

 

Einheit I: Wichtige Entwicklungsphasen in der Säuglings- und Kleinkindzeit

 

Vorbereiten auf Kind

 

Schon während der Schwangerschaft können Sie Ihrem Kind helfen, sich auf diese Welt vorzubereiten und ihm einen guten Start ins Leben vermitteln. Sie erhalten Tipps auf der Grundlage der aktuellen pränatalen Forschung sowie neue Hilfen zur Geburt und zum Stillen.

 

Kinder stärken im Säuglingsalter

 

In dieser Zeit schaffen Sie die Lebensgrundlage für Ihr Kind. Sie lernen, Ergebnisse der neuen Hirnforschung praxisnah pädagogisch umzusetzen. Gekonnte Mühewaltung der Eltern ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Intelligenz und des Selbstwertgefühls schon im Schulalter, ein Erfolgskonzept, das sich in der Praxisarbeit von Christa Meves seit mehr als 30 Jahren bewährt hat.

 

Wichtige Phasen der Vorschulzeit

 

Verpassen Sie nicht wichtige Zeitfenster und Meilensteine in der Entwicklung Ihres Kindes. Die Trotzphase stellt große Anforderungen an die Eltern. Es ist wichtig, den Sinn dieses Ent­wicklungs­schrittes verstehen zu lernen und damit umgehen zu können.

 

Einheit II: Alltag der Kinder im Grundschulalter

 

Der Einstieg in den Lernalltag

 

Die Grundschulzeit legt die Basis für Leistungsstärke und die Einstellung zur Arbeit. Unaufschiebbar ist in dieser Zeit das Thema: Wie setze ich meinem Kind notwendige Grenzen, und wie vermittle ich ihm einen sozialen Umgang mit anderen?

 

Kindgerechte Sexualerziehung

 

In vielen Schulen und Elternhäusern ist Sexualerziehung ein Reizthema.

Wie sieht eine gute Sexualerziehung aus? Was sollten Kinder in welchem Alter hören, was muss verhindert werden? Was ist altersgerecht, wo beginnt Verführung? Wie schützen wir unsere Kinder vor sexuellem Missbrauch?

 

Einheit III: Unterstützung der Jugendlichen in der Pubertät

 

Die Schule stellt Weichen

 

Das Lerntempo zieht jetzt an - weiterführende Schulen fordern heraus. Sie erfahren, wie Sie Ihren Kindern in der Pubertät helfen und sie begleiten können, damit die Jugendlichen es schaffen, Gefahren, die auf sie lauern, aus dem Weg zu gehen. Die Pubertät der Kinder muss heute von den Eltern sehr gekonnt vorbereitet sein. Der Kurs räumt auf mit Vorurteilen und konfrontiert mit unserer unzulänglichen Wirklichkeit im Bildungsbereich.

 

Orientierung im Leben

 

Wenn Kinder an der Schwelle zur Ausbildung oder zum Studium stehen, ist Orientierung gefragt, in der Berufswelt ebenso wie in der Lebensgestaltung. Wir vermitteln Ihnen, worauf es in dieser zweiten kritischen Lebensphase ankommt und wie sich das an Jugendliche weitergeben lässt.

 

Einheit IV: Geborgenheit in der Familie

 

Eltern & Kinder, Großeltern & Enkel

 

In vielen Familien droht die Generationenkluft. Dieser Kurs zeigt, was Großeltern wissen müssen, wie sie ihren Kindern und Enkelkindern wirklich helfen können. Ein gekonntes Miteinander ist gefragt.

 

Ehen in Glück und Krisen

 

Glück kann erarbeitet werden und Krisen können gemeistert werden. Durststrecken auszuhalten kann seelisches Wachstum bedeuten, wenn man bereit ist, den konstruktiven Sinn von Lebensschwierigkeiten zu verstehen und anzunehmen. Wir zeigen Ihnen die Phasen der Ehe, und wie Sie sich gegenseitig helfen können beim spannenden Abenteuer Ihres Lebens - der Ehe und der Familie.

 

Glauben

 

Was ist hier noch aktuell, was kann uns heute noch etwas bedeuten? Warum ist Glaubenserziehung durchaus nicht veraltet? Wie kann hier unverkrampft unaufgebbares Kulturgut vermittelt werden?

 

 

 

 

 

 

Hartenstein, Am Ederberg 16, D 84574 Taufkirchen, Tel: 08638-88 87 86 Fax: 03222-370 2206 eccm@arcor.de

Information zu den Kursen 
und zur Schulung als Referent des ElternColleg-Christa Meves (ECCM)®

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

ich freue mich sehr über Ihr Interesse an dem ElternColleg-Christa Meves (ECCM)®.

Das gesamte Elterncolleg von Christa Meves umfasst eine Kursreihe von mehreren Themen, die über einen entsprechenden Zeitraum angeboten werden. Die Kurse beginnen mit dem "Vorbereiten auf das Kind" bis hin zu den "Großeltern und Eltern."

Es ist durchaus vorstellbar, nicht die ganze Kursreihe anzubieten, sondern gezielt den interessierten Zuhörerkreis mit einem der nachfolgenden fünf Themen anzusprechen, entsprechend des Alters der Kinder:

ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® Kinder vorbereiten auf das Leben, wir helfen Ihnen. Wie erziehe ich meine Kinder richtig?

Einführung in das ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® für die vier Kurseinheiten

1. Wichtige Entwicklungsphasen in der Säuglings- und Kleinkindzeit

2. Alltag der Kinder im Grundschulalter

3. Unterstützung der Jugendlichen während der Pubertät

4. Geborgenheit in der Familie. Eltern und Großeltern, 
 Kinder und Enkel

Diese Themenauswahl kann man sehr gut im Vorfeld diskutieren und dann gemeinsam festlegen.

Der Einführungsvortrag dauert ca. 1½ bis 1 Stunde, jeder der vier Kurse dauert ca. 4 Stunden (wenn an einem Vormittag oder Nachmittag angeboten, oder je 2 Abende zu 1½ bis 2 Stunden)

Der ECCM-Kursbesuch kostet je Teilnehmer für eine Abendveranstaltung 5,00 € und für eine Halbtagsveranstaltung 9,00 €

Wenn Sie in Ihrer Kirche oder Ihrem Bekanntenkreis eine Gruppe von interessierten Eltern gemeinsam für dieses Thema interessieren könnten, dann kann ein Referent zu Ihnen reisen und die Vortragsreihe Vorort präsentieren.

Unser größtes Interesse besteht darin, das Wissen und die Erfahrungen von Christa Meves an einen möglichst großen Kreis von jungen Vätern und Müttern heranzutragen, und damit positiv auf die Entwicklung der Kinder und der Familien einzuwirken. Die normalen Kosten für ein Thema des ECCM präsentiert an einem Vormittag oder Nachmittag für ca. 3-4 Stunden sind ca. 80.- € zuzüglich Fahrtkosten des Referenten. Das heißt bei einer Beteiligung von 15 bis 20 Teilnehmern je Vortrag ergibt sich ein moderater Beitrag von ca. 5.- € bzw. 9.- € je Teilnehmer. Dieser Unkostenbeitrag ist ein Richtwert, der jeweils abgesprochen werden sollte. Wenn Sie nur ein kleiner Freundeskreis sind, in dem Eltern mit Kindern in der ähnlichen Altersgruppe sind, und Sie ein solches ECCM Thema gern in ihrer häuslichen Umgebung hören wollen, kann man auch darüber nachdenken. Finanzielle Gründe sollen jedoch kein Hindernis sein, an einem ElternColleg-Christa Meves ECCM® teilzunehmen, bitte sprechen Sie mich hierzu an.

Wenn Sie als interessierte Gruppe Eltern, für die Reisekosten und Unterkunft (kann auch privat gestellt werden) aufkommen, und für einen geeigneten Raum für die Vorträge sorgen können, dann finden wir sicher auch einen Referenten und einen guten Termin und ein auch Ihren Möglichkeiten angepasstes Honorar für die Referentin / den Referenten. Ich würde mich über eine solche "Eigeninitiative" sehr freuen.

Sollten Sie sich auch dafür interessieren, sich als Referent / Referentin für das ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® ausbilden zu lassen, dann lassen Sie mich das bitte wissen. Ich sende Ihnen dann die genaueren Bedingungen zu. Wir erwarten als Voraussetzung für so eine Bewerbung Menschen, die eine pädagogische Ausbildung haben oder zumindest darin erfahren sind, die selbst Kinder schon groß gezogen haben (alles, was man aus der eigenen Erfahrung vortragen kann, hat viel mehr Gewicht), die sich mit dem christlichen Glauben fest verbunden fühlen, und die sich verpflichten, anschließend als Referent des ECCM aktiv und überzeugt zu wirken. Es wird von den Referenten / Referentinnen erwartet, dass sie in Ihrer Region selbstständig Elterncollegs organisieren, z.B. über die Kirche, die Gemeinde, im privaten Umfeld oder über ein Krankenhaus.

Wenn Sie sich ganz generell die Idee der Elternschule unterstützen wollen, indem Sie in der Nähe Ihres Wohnortes eine kleine Organisation aufbauen möchten, d.h. immer wieder Werbung machen für das Elterncolleg, einen Termin für eine Zielgruppe festlegen, einen geeigneten Raum finden und dann mit mir den Termin für einen geeigneten Referenten absprechen, dann sind Sie herzlich willkommen.

Sowohl in der Tätigkeit als Leiter oder auch als Organisator ist es nicht Ziel sich eine Nebenverdienstmöglichkeit zu schaffen, sondern das Honorar für die Tätigkeit soll nur eine Entschädigung für Zeitaufwand und Unkosten sein.

Wenn Sie noch direkte Fragen haben, stehe ich gern über eMail, Fax, Telefon oder Post zur Verfügung.

Für heute grüße ich Sie recht herzlich in der Hoffnung, dass wir im Kontakt bleiben, und baldmöglichst auf die eine oder andere Weise ein ElternColleg-Christa Meves (ECCM)® für Sie und Ihren Interessenkreis durchführen können, bzw. dass Sie sich als Referent bewerben,

Hermann Hartenstein
Koordinator für das ElternColleg-Christa Meves (ECCM)®
Homepage www.Christa-Meves.eu 

E-Mail ElternCollegChristaMeves@t-online.de