Zehn Gebote für seelisches Gleichgewicht

  1. Habe es im Bewusstsein, dass nicht der Mensch, sondern Gott der Herr über das Universum ist. Bemühe dich durch Jesus Christus um eine Beziehung zu ihm durch eine intensive Praxis des Gebetes und der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift.

     

  2. Nimm nichts Gutes für selbstverständlich. Sei für alles Gute immer voll Staunen dankbar.

 

 

  1. Halte dich daran fest, dass du - ganz gleich, in welcher Lage du dich befindest - als Mensch einen dir von Gott verliehenen Wert hast.

 

 

  1. Lasse dich nicht von Abwertungen, Kränkungen und Beleidigungen aus der Ruhe bringen. Mache dir klar, dass der andere auch Fehler hat.

 

  1. Sei immer bereit, denen, die dich kränken, vergeben zu wollen.

 

  1. Versuche, dich der geschöpflichen Ordnung zu unterstellen. Gehorche den notwendigen, natürlichen Bedürfnissen nach Schlaf, Nahrung, Sauberkeit.

 

  1. Schiebe nichts auf! Die Dinge, die erledigt werden müssen, tue unverzüglich!

 

  1. Nimm dich nicht zu wichtig! Sieh eher von dir selbst ab und auf die anderen und deine Aufgaben hin.

 

  1. Gib nicht auf, wenn sich Schwierigkeiten ergeben, Schicksalstrotz bewährt sich.

 

 

  1. Bemühe dich um einen guten Freund bzw. Freundin, mit der du auch intime Probleme besprechen kannst.

 

 

 

 

Erziehung

 

 

1. Kinder brauchen konstant zusammenhaltende Eltern in ihrer

unmittelbaren Nähe. Gebt Eure Ehen nicht preis! Familie ist

als Nest für die Kinder unaufgebbar

 

2. Lebt fröhlichen Glauben vor! Gottes Schutzraum stärkt die

Lebenskraft Eurer Kinder. Bewahrt sie, indem Ihr

unbekömmliche Grenzüberschreitungen meidet

 

3. Beachtet bei Euren Kindern sorgsam ihre Entwicklungsphasen!

Diese haben natürliche Entfaltungsbedingungen. Jedes Kind ist

ein uns unbekanntes Unikat und braucht ein sorgsames,

liebevolles und seiner Individualität Rechnung tragendes

Umfeld

 

4. Nehmt die prägende Bedeutsamkeit der ersten drei

Lebensjahre sehr ernst! Sie haben besonderes Gewicht, weil

sich hier das Gehirn konstituiert. Jede Entwicklungsstufe

hat ein Zeitfenster. Sprachreichtum z. B. wird durch

mütterliches Sprechen mit dem Kind bereits im

Säuglingsalter vorbereitet. Jede einzelne Stufe dient der

Einprägung eines Teilziels. Die Phasen der Befriedigung des

Kleinkindes in den ersten drei Lebensjahren vollziehen sich

in dieser Reihenfolge: Sattsein von Muttermilch,

Mutterliebe durch duale Bindung und ab dem 2. Lebensjahr

von gelingender Selbstbehauptung

 

5. Versucht, geistige Mündigkeit des Erwachsenenalters

durch stufengerecht bildende

Umwelteinflüsse zu erreichen mit dem Ziel eines

ausgereiften Status von Menschlichkeit, d. h. von liebevoller

Mitverantwortung und persönlicher Freiheit!

 

6. Gebt den naturgemäßen Prägungen Raum; denn verpasste

oder unzureichende Befriedigung der Hauptlebenstriebe

können bei Kindern nachhaltige, oft lebenslängliche

Auswirkungen, ja leichte bis schwere Störungen zur Folge

haben!

 

 

7. Mütter, stillt Eure Kinder!

Mindestens 6 Monate voll und nach Bedarf gestillte Kinder

werden erfolgreiche Schüler. Ja, sie erkranken dann im

Erwachsenenalter seltener an Depressionen und Süchten

 

8. BILDE DEIN KIND DURCH BINDUNG!

An die Mutter im Säuglingsalter gebundene Kinder werden

durch konstante, liebevolle Ansprache in ungetrenntem

Kontakt später eher bildungs– und gemeinschaftsfähig

 

9. Mütter vermeidet Trennung von euren Babys und

Kleinkindern!

In den ersten drei Lebensjahren in Krippen fremd betreute

Kinder werden in der Ausgestaltung des Gehirns umso mehr

behindert, je früher, je kontinuierlicher und je länger sie

dort verweilen

 

10. Beharrt als Eltern auf der eigenen konstanten Pflege Eurer

Kleinkinder! In Krippen betreute Kinder sind im

Erwachsenenalter weniger gemeinschaftsfähig und weniger

intellektuell leistungsfähig als in Familien aufgewachsene

Kinder

 

11. Weckt bei Euren Kleinkindern die Freude am

bebilderten Buch! Vorlesen bildet!

Um später mühelos lesen zu lernen und später durch

Lesefreude einen kultivierten Status zu entwickeln, kann

eine tägliche Vorlesestunde aus phasengerecht

ausgewählter Kinderliteratur - durch die gesamte

Vorschulzeit hindurch – außerordentlich erfolgreich sein

 

 

12. Begreift, dass Euer Kind die Welt erobern will, nachdem es

sich auf die Beine gestellt hat! Das zweite und das dritte

Lebensjahr bilden das Zeitfenster für Nachahmung und

Selbstbehauptung. Kinder brauchen Spielraum und Grenze

Konstanz und Konsequenz. Sie wollen in eingebahnten

Strukturen geborgen sein. Sie zu schlagen, sei tabu.

Gewalt erzeugt Gewalt!

Geschwister sind in dieser Phase Übungsobjekte und

Verwöhnungsverhinderer

 

13. Kindergartenzeit beginnt mit der Halbzeit des

Kleinkindalters:

9 Monate im Leib (der Mutter)

9 Monate am Leib

9 Monate an der Hand

9 Monate in den Fußstapfen

9 Monate im Blick

also im Alter von drei Jahren.

Verschafft also Euren Kindern von diesem Alter ab den

Umgang mit Gleichaltrigen!

 

14. Seid als Eltern, als Väter für die Jungen, als Mütter für die

Mädchen, in der Prägungsphase für eine sichere

geschlechtliche Identität der 5-7-Jährigkeit besonders

eindeutige Vorbilder! Lasst die Gender-Ideologie nicht zu!

 

15. Kinder wollen keinen Sex. Schützt ihre Unversehrtheit!

 

16. Lob spornt an! Leistungsermutigung in der

Familie in Bezug auf die Schule ist Gleitschiene zum Erfolg!

 

17. Ab Grundschulzeit spätestens: Die tägliche gemeinsame

Mahlzeit in der Familie sei Pflichtprogramm!

 

18. Beobachtet Eure Kinder im Hinblick auf ihre Interessen!

Begabungsförderung und Hobby sind einbahnender Schutz

vor pubertären Entgleisungen

 

19. Gebt Euer Kind nie auf!

Jedes Kind – je vitaler es ist, umso mehr - hat einen Impuls

zur Selbstregulation von unvollständig durchlaufenen

Entwicklungsstufen (Resilienz). Seine Flexibilität ist

Chance zu nachholender Bemühung

 

20. Eltern, seid in der Pubertät Eurer Kinder ebenso wachsam

wie verständnisvoll! Pubertät ist Ablösungszeit

 

21. Kontrollierter Umgang mit TV, DVD und PC

ist unumgänglich!

 

22. Wehrt den Anfängen von Suchtgefahren!

Ein Übermaß jeglicher Betätigungen bedarf der

Einschränkung

 

23. Jugendzeit sei für Jungen Vaterzeit!

 

24. Jugendzeit sei bei Mädchen schwesterliche Mutterzeit!

 

25. Jugendzeit ihrer Kinder sei für Eltern Anregung zu

Mitverantwortung und Hilfe zu einer im Glauben

verankerten Orientierung!

 

26. Lasst Eure Kinder allezeit Eure Liebe, Anerkennung und

Versöhnungsbereitschaft spüren!

 

 

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